Willkommen Förderverein Aktuelles Großer Andrang bei Basar in Grundschule
Großer Andrang bei Basar in Grundschule Drucken
Text und Fotos von Sandra Köhler (Nordhannoversche Zeitung 12.03.2019)
Erlös aus Standgeld und Bewirtung kommt Projekten in der Schule zugute / Förderverein ist zufrieden

Der Kinderkleidungs- und Spielzeugflohmarkt in der Aula der Grundschule Altwarmbüchen ist gut besucht.

Altwarmbüchen. Reges Treiben hat am Sonntagnachmittag in der Aula der Grundschule Altwarmbüchen geherrscht. Großmütter und -väter, Mütter und Väter mit ihren Kindern sowie werdende Eltern stöberten dort beim großen Kinderbekleidungs- und Spielzeugflohmarkt und ließen sich hinterher oder zwischendurch Kuchen und Crepes schmecken.

Wer Kinder hat, weiß: weil sie schnell größer werden, haben die Hosen auf einmal ruckzuck alle Hochwasser, Jacken und Pullover zu kurze Ärmel. Auf einem Kinderbekleidungsbasar wie dem in Altwarmbüchen können Eltern schnell Nachschub erstehen. Zumeist zu einem Bruchteil des Neupreises – auch bei Markenkleidung. So bot beispielsweise ein Verkäufer einen Adidas-Trainingsanzug in Größe 74 für 14 Euro an – nagelneu und ungetragen, wie er versicherte: „Sonst kostet der zwischen 30 und 45 Euro“. Ob Fußballtrikots der Nationalmannschaften aus Brasilien und Deutschland, Mädchenkleider oder Babybodys und -strampler für die Erstausstattung: All das wurde angeboten. Nachhaltig ist der Erwerb von Secondhandkleidung allemal: Guterhaltenes landet nicht im Müll.

Für Kinder viel interessanter waren natürlich die angebotenen Spielsachen. Auch hier war das Sortiment breit: Vom Puppenhaus bis zum Spielzeugauto war alles vertreten. LÜK-Kästen und Bücher von Liliane Susewind bis hin zu den Drei ???, die bei manchen Eltern sicher Erinnerungen an eigene Schmökerstunden weckten, gab es da. Eine Minnie-Maus-Tasse für einen Euro, ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel für 3 Euro: Bei solchen Preisen bot das gesparte Taschengeld einige Optionen. Und Übung im Kopfrechnen gab es gratis dazu.

Konzept kommt bei vielen an

Nur eines darf man nicht haben, wenn man solche Börsen besucht: Probleme mit vielen Menschen. Denn in den Gängen drängte es sich schon ziemlich. Katharina Wilms und Dunja Martin vom Förderverein der Grundschule freute der stete Publikumsstrom sehr. „Der Erlös aus den Standgeldern und dem Kuchenverkauf kommt unserer Arbeit zugute“, sagte Martin.

Viele regelmäßige Projekte unterstützt der Förderverein, der aktuell 108 Mitglieder zählt. Die Schülerbücherei ist nur eines davon. „Wir richten die Einschulungsfeier aus, damit sich die Eltern auf den großen Tag konzentrieren können“, berichtete Wilms. Müssen neue Geräte für den Schwimmunterricht angeschafft werden, kommt der Förderverein ebenso ins Spiel wie für Spielzeug, mit dem sich die mehr als 350 Schüler die Pausen vertreiben können. Schülerdisco und Autorenlesungen, Unterstützung von finanziell schwächer gestellten Familien etwa bei Klassenfahrten, die Anschaffung von Schulmaterialien und Ranzen für Kinder von Geflüchteten, Verpflegung für die Helfer beim Schulputz und Pflanzen für das Gelände: Das Feld, in dem der Förderverein tätig wird, ist weit.

Grünes Klassenzimmer vertagt

„Wir haben festgestellt, dass Eltern und Kinder von diesen Dingen mehr profitieren als von großen Projekten“, sagt Martin. „Und weil wir wissen, dass es dieses Schulgelände nicht mehr ewig so geben wird, haben wir beschlossen, etwa das grüne Klassenzimmer erst einmal nicht umzusetzen.“

 
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