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Mooritz Moorhahn soll das Maskottchen des Moorfestes ab sofort heißen. Diesen Vorschlag hatte sich die Klasse 2a der Grundschule Altwarmbüchen ausgedacht. Stolz nahmen die Schüler ihren Preis auf der Bühne entgegen.

Von Carina Bahl (Nordhannoversche 20.08.2018)

„Da ist für jeden etwas dabei“: Besucher geniessen das Fest in Altwarmbüchen. Fotos: Carina Bahl

Altwarmbüchen. Noch ein Stückchen nach rechts, Pastor Sebastian Müller rückt seinen Talar gerade, nicht direkt in die Sonne gucken – und: klick! Das Erinnerungsfoto an den ersten Moorfest-Gottesdienst ist am Sonntagmorgen schnell gemacht. Altwarmbüchens Ortsbürgermeister Philipp Neessen steckt zufrieden das Handy wieder in die Hosentasche. Ein wenig stolz ist der mit 24 Jahren jüngste Bürgermeister Niedersachsens schon auf das, was er und sein Organisationsteam in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt haben. Zurecht. Tausende Isernhagener haben den Ehrenamtlichen das mit ihrem Besuch am Wochenende gedankt.

Jede Ecke im Zentrum ist belebt

Das neue Moorfest-Konzept, erstmals seit 18 Jahren zwei Tage lang Programm rund ums Rathaus zu bieten, ist voll und ganz aufgegangen. Mehr als 90 Stände hatten Ortsrat und der Verein Kulturtresen zusammenbekommen – das Standort-Puzzle passte am Ende: Jeder fand einen Platz, und die Besucherscharen drängten sich gut gelaunt zwischen Bratwürstchengrill, Cocktailstand und Kinderschminkstation hindurch. „Vor allem bei der Passage war ich ehrlich gesagt ein wenig skeptisch“, gestand Neessen am Sonntag. Die Sorge war umsonst – auch die in den vergangenen Jahren eher verwaiste Ecke zwischen Bücherei, Post und Eiscafé zog mit der zweiten Bühne und leckerem Wein zahlreiche Gäste an.

Ob Nabu, Tauchverein, Freikirche, Sportverein, Feuerwehr, ADFC, Sozialverband, Großtagespflegestelle, Helfernetzwerk oder Energiewerke: Das ganze Leben Isernhagens spiegelte sich an den Ständen wider. Insbesondere junge Besucher hatten es wirklich schwer. „Erst Karussell, nein, Eis, nein, Schminken – ... oooh Luftballons“: Die fünfjährige Lea wusste gar nicht, wohin sie ihren Papa als erstes an der Hand ziehen sollte. Dann war es klar: Ponyreiten. Das musste gleich zu Beginn sein.

Der 15-jährige Leon hingegen wusste genau, wo er sich gen Abend mit seiner Clique treffen wollte: am Autoscooter hinter dem Rathaus. Die goldene Regel der Jugend hat sich nicht geändert: Es braucht gar nicht die Fahrt in den kleinen Autos. Man gilt schon als ziemlich cool, wenn man nur in der Nähe mit seinen Freunden steht. „Meine Eltern sind da hinten und trinken was“, sagte Leon. Für ihn eine tolle Sache: „Ich mag das Fest, da ist diesmal echt für jeden etwas dabei.“ Wer könnte da widersprechen?

Nicht nur das zweitägige Programm war in diesem Jahr ein Novum, sondern auch das menschengroße Stofftier, das seine Bahnen unentwegt durch die Besucher zog und gern für das ein oder andere Erinnerungsfoto posierte. Das neue Maskottchen bekam mit dem Startschuss des Moorfestes auch seinen Namen. „Hunderte haben mitgemacht. Das ist toll“, sagte Neessen zum Teilnehmerfeld beim Namenswettbewerb. Auf Platz 3 landete der Vorschlag Moori, Platz 2 holte sich Monti – am Ende war aber klar: Mooritz Moorhahn soll das Maskottchen des Moorfestes ab sofort heißen. Diesen Vorschlag hatte sich die Klasse 2a der Grundschule Altwarmbüchen ausgedacht. Stolz nahmen die Schüler ihren Preis auf der Bühne entgegen.

Nach den Grundschülern gaben sich bis 2 Uhr nachts auf der Bühne viele Bands, Vereine und DJs die Klinke in die Hand. „Richtig gut, ich bleib hier sitzen“, quittierte das trocken ein 72-Jähriger, der schon mittags seinen Stammplatz auf den Bänken vor der Bühne bezogen hatte. Bei Cocktails und jeder Menge Leckereien verging die Zeit bis zum großen Feuerwerk um 22 Uhr wie im Flug.

Moorfest 2019 legt einen drauf

Der erste Moorfest-Sonntag mit Gottesdienst und Frühschoppen begann mit sehr viel Besuch und sorgte bereits am Nachmittag für hochzufriedene Organisatoren. Bleibt die Frage: Darf es nächstes Jahr noch ein wenig mehr Moorfest sein? Bei den Besuchern dürfte diese Frage als rhetorisch gelten. Neessen beantwortete sie dennoch: „Wir müssen das jetzt im Team noch mal besprechen, aber es sieht ganz danach aus.“ More Moorfest 2019 – dann schon ab Freitagabend.

Mehr Bilder finden Sie im Internet auf haz.de/moorfest.

 
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