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Schulleiter sieht Kinder gefährdet

Runkel: Schüler nicht bis zum Tor fahren

Beim morgendlichen Bringverkehr an der Grundschule Altwarmbüchen mischen sich Fußgänger, Radfahrer und sogenannte Elterntaxis. Foto: Frank Walter

Altwarmbüchen. Ein dunkler Wagen parkt minutenlang im absoluten Halteverbot, der Fahrer bringt sein Kind in die Großtagespflege. Eine Mutter hält mit ihrem VW-Bus direkt im Kurvenbereich vor dem Schultor. Im eingeschränkten Halteverbot vor der Kirche reiht sich ein Wagen an den anderen, Türen klappen auf und zu, während sich auf dem Bürgersteig und der Straße Grundschüler auf ihrem Kinderrädern an der Blechschlange vorbeibewegen. Es sind Szenen wie diese, die Altwarmbüchens Grundschulrektor Karl Runkel regelmäßig die Schweißperlen auf die Stirn jagen. Gerade an den ersten Tagen des neuen Schuljahres sei es nun wieder katastrophal, wie sich manche Eltern beim Bringen und Abholen verhielten. „Dabei sind es ihre Kinder, die sie gefährden.“

Runkel würde sich wünschen, dass mehr der rund 320 Schüler von ihren Eltern zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Tretroller zur Schule geschickt würden. „Die Eltern müssen es lernen, ihren Kindern mehr zuzutrauen.“ Dank der Fußwege aus allen Himmelsrichtungen sei die Schule an der Bernhard-Rehkopf-Straße doch bequem und schnell für jeden zu erreichen. Und wenn es doch unbedingt das Auto sein müsse, dann sollten die Eltern ihre Kinder zumindest nicht direkt am Schultor, sondern weiter entfernt aussteigen und die letzten Meter zu Fuß gehen lassen.

von Frank Walter (Nordhannoversche vom 17.08.2018)

 
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